Vor wenigen Wochen hat Bosch eine neue Säge auf den Markt gebracht. Die EasyCut 12 ist so etwas wie eine Kettensäge in klein. Ein vergleichbares Gerät hat es bisher noch nicht auf dem Markt gegeben. Da stellt sich natürlich sehr schnell die Frage, ob diese Säge eine echte Innovation ist oder nur eine unnötige Spielerei. Deshalb erweitern wir heute unseren Säbelsäge Test um die EasyCut 12 und klären alle offenen Fragen über diese Säge. Das heißt wir beginnen damit, diese Säge einzuordnen, betrachten uns die Funktionsweise, klären dann Vor- und Nachteile um dann letztendlich ein Fazit ziehen zu können.

Stichsäge, Kettensäge oder Säbelsäge?

Säbelsäge Test EasyCut 12

Einordnen lässt sich diese Säge am besten zwischen einer akkugetriebenen Stichsäge und einer Säbelsäge. Dies liegt zunächst an der Leistung. Man sieht, dass die Spannung des Akkus bei 12 Volt liegt. Damit ist der Akku doch wesentlich schwächer als zum Beispiel bei der Bosch PSA 18 LI, der Akkusäbelsäge aus unserem Säbelsäge Test. Aber die Spannung des Akkus ist ja auch nicht allaussagend, wie wir in unserem Leitfaden zu Akkus erklären. Trotzdem kann man sagen, dass die EasyCut wesentlich schwächer ist als eine Säbelsäge.

Im Vergleich mit einer Stichsäge schneidet sie stark ab. Denn durch Ihre Bauweise als „Kettensäge“ sind sowohl Freihandschnitte zum Ablängen von Brettern oder Ästen möglich, wie man es eher von der Säbelsäge kennt. Auf der anderen Seite aber können Sie damit auch problemlos gerade Aufsatzschnitte durchführen, wie man es von der Stichsäge kennt. Nur leider lässt das Sägeblatt keine wirklichen Kurvenschnitte zu. Gerade deshalb kann man am ehesten sagen, dass die EasyCut ein Hybrid zwischen Säbelsäge und Stichsäge ist.

Das kann die Bosch EasyCut

Säbelsäge Test EasyCut 12

Als nächstes wollen wir uns die Funktionsweise der Säge einmal genauer anschauen und was dadurch möglich wird. Dabei fangen wir also zunächst einmal allgemein an, um dann sehr speziell auf die Handhabung eingehen zu können. Die Säge funktioniert also an sich wie eine normale Kettensäge. Das heißt, dass sich eine Sägekette um ein Schwert dreht und so sägt. Dadurch entsteht also zu einer Stichsäge ein entscheidender Vorteil. Dadurch, dass es eben kein Sägeblatt gibt, das sich immer auf und ab bewegt, sondern eben die Kette sich immer in eine Richtung bewegt entstehen viel weniger Vibrationen beim Sägen. Das ist ein großer Vorteil beim Arbeiten, da so Freihandschnitte ermöglicht werden, die mit einer Stichsäge eher schwieriger sind. Auch können Sie durch diese Bauweise wesentlich leichter gerade sägen. Fluch und Segen zugleich, denn Kurvenschnitte sind mit der EasyCut so leider nicht möglich. Ein eindeutiger Nachteil also im Vergleich zu einer Stichsäge. Ansonsten muss man jedoch sagen, dass sich die Handhabung sehr leicht gestaltet. Das Gerät ist sehr leicht und dadurch flexibel einsetzbar. Am besten bedient man die Säge dabei mit zwei Händen. Man merkt aber auch beim Arbeiten, dass sie zwar keineswegs schwach, aber auch nicht übermäßig stark ist. Das heißt von der Leistung der Geräte aus unserem Säbelsäge Test ist sie um Welten entfernt. Ein weiterer Nachteil ist außerdem der vergleichsweise hohe Preis für ein neues Sägeblatt.

Unser Fazit

Zeit für ein abschließendes Fazit zur Bosch EasyCut. Insgesamt würden wir sagen, es handelt sich zwar um ein sehr gutes Gerät, am Ende des Tages ist es aber mehr Spielerei als Innovation. Wenn Sie bereits eine gute Stichsäge und eine Säbelsäge besitzen wird Ihnen die Bosch EasyCut kaum Mehrwert bringen. Man könnte sagen die EasyCut versucht eine Lücke zu füllen, die eigentlich nicht vorhanden ist. Deshalb ist sie eher „nice to have“ als essentiell. Aber „nice to have“ ist sie dann am Ende eben doch.

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Die Bosch EasyCut 12 – Spielerei oder Innovation?

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